Essen ist das leichteste Upselling im Indonesien-Geschäft und das am häufigsten schlecht verkaufte. Ein Kochkurs, der als Lückenfüller gebucht wird, ergibt einen netten Vormittag; dieselben drei Stunden richtig konzipiert ergeben das, wovon Kunden zu Hause zuerst erzählen. Der Unterschied liegt darin, ob das Programm am Markt beginnt oder am Herd.
Was einen guten Kurs vom Lückenfüller trennt
Die verkaufenswerten Kurse beginnen mit einem Marktrundgang — ein Guide erklärt Galgant gegenüber Ingwer, Palmzucker, die Garnelenpaste, die einen Sambal erst funktionieren lässt — und setzen sich in einem Haus oder einer echten Lehrküche fort, wo Kunden die Gewürzpaste von Hand zerstoßen, statt ein vorportioniertes Tablett gereicht zu bekommen. Vier oder fünf Gerichte, am Ende gemeinsam gegessen, mit Rezepten zum Mitnehmen.
Zu vermeiden: die Resort-Vorführung, bei der ein Küchenchef kocht und die Gäste zusehen. Das fotografiert sich gut und lehrt nichts — und Kunden merken den Unterschied.
Jenseits von Bali: die Regionalküchen
Westsumatra
Die Padang-Küche ist Indonesiens exportfähigste, und das Hochland von Bukittinggi ist der Ort, sie zu essen: stundenlang geschmortes Rendang, der Nasi-Padang-Service, bei dem ein Dutzend Gerichte unaufgefordert kommt und man nur zahlt, was man angerührt hat.
Java
Yogyakarta tendiert ins Süße und ist für Gudeg bekannt; Surabaya und der Osten gehen salziger und schärfer. Jakarta ist der Ort, an dem jede Regionalküche des Landes eine Dependance hat, was die Stadt zu einem legitimen kulinarischen Halt macht statt nur zum Einstiegstor.
Sulawesi und der Osten
Makassar für gegrillten Fisch an der Uferpromenade und Coto-Suppe; das Toraja-Hochland für etwas wirklich Unbekanntes. Das ist der Stoff für Kunden, die sich bereits durch Bali gegessen haben.
Streetfood ohne Bauchweh
In Warungs und auf Nachtmärkten steht das beste Essen, und selbstbewusst verkaufen lässt es sich als geführter Food Walk: ein lokaler Guide, der weiß, welche Stände schnell umschlagen, auf Indonesisch bestellt und die Schärfe steuert. Der Kunde bekommt das Erlebnis ohne das Wagnis. Briefen Sie zu Flaschenwasser, lassen Sie den rohen Sambal abwählbar, und das Risikoprofil ist unauffällig.
Private Dinner als Upselling
Am oberen Ende: ein Dinner in den Reisterrassen mit privatem Koch, ein Meeresfrüchtegrill an einem Strand, den der Kunde für sich hat, ein Degustationsmenü rund um die Küche einer Region. Diese Leistungen tragen echte Marge und sind der natürliche Jahrestags- oder Abschlussabend-Baustein in einem FIT-Programm.
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